Treffen Wien


Die Wiener Gruppe trifft sich typischerweise alle 2 bis 3 Wochen im Otto Mauer Zentrum (OMZ) und diskutiert über die aktuellen Arbeiten unserer Geförderten und andere interessante Themen. Dabei ist die Auswahl besonders bunt – ist Wien ja auch der größte Hochschulstandort Österreichs! Auf Grund der ausgezeichneten Lage und der Größe unserer Räume im OMZ haben wir immer eine offene Tür für interessierte Gäste bzw. Kolleginnen unserer Geförderten!

Leiter: Univ.-Prof. Dr. Franz Kerschbaum

Beginn jeweils 19.30 Uhr, Otto Mauer Zentrum
Währinger Str. 2-4; 1090 Wien (linker Stiegenaufgang, Mezzanin)

WINTERSEMESTER 2019/20

ZIVORAD ZUJOVIC
DaF-Arbeitsmöglichkeiten für AbsolventInnen österreichischer Universitäten

Moderation: Bianca Schumann

JAKOB VORLAUFER
Lichtmikroskope sind vor allem in den Naturwissenschaften weit verbreitete und vielseitig einsetzbare Instrumente. Anwendungen finden sich neben der Biologie etwa auch in der Chemie oder der Materialwissenschaft. Vorteile von Lichtmikroskopie sind insbesondere der einfache Aufbau, Spezifizität (gewünschte Strukturen können besonders hervorgehoben werden), hohe Sensitivität (bis zur Detektion einzelner Moleküle) sowie die Möglichkeit, lebende Organismen in Echtzeit zu untersuchen.
Mit konventionellen Lichtmikroskopen können aufgrund des Abbe-Beugungslimits (1873) keine Strukturen aufgelöst werden, die kleiner als circa 200 nm sind. Allerdings wurden in den letzten 20 Jahren mit großem Erfolg verschiedene Methoden entwickelt, die dieses Limit brechen und – zumindest theoretisch – unbegrenzte Auflösung ermöglichen. Ich will in meinem Vortrag eine dieser Techniken, nämlich STED-Mikroskopie, näher diskutieren. Gleichzeitig werde ich aber einen allgemeinen Abriss über relevante Konzepte geben, um die Materie für alle zugänglich zu machen.

Moderation: CLEMENS JOCHUM

SERGEY YURKEVICH
(Künstliche) Neuronale Netze (eng. Neural Networks) sind oft die erste Assoziation, wenn es um das Implementieren von künstlicher Intelligenz geht. Aufbauend auf Clemens‘ Vortrag, werde ich dieses Thema näher erläutern. Dabei stelle ich Neuronale Netze zuerst als einen passenden Funktionenraum für das Problem des Überwachen Lernens vor. Ich erläutere kurz wie ein Neuronales Netz aufgebaut ist und wo die Analogie zum menschlichen Gehirn besteht. Schließlich zeige ich wie die Anwendung des Besprochenen in der Praxis aussieht, indem ich ein Netz aufsetze das handgeschriebene Ziffern erkennt und zuordnet.

Moderation: PASCAL WILD

MARLENE DEIBL
Amazoniensynode und Synodaler Weg in Deutschland

Moderation: KIRA LAPPÉ

CONSTANZE KÖHN
Erinnerung im öffentlichen Raum. Die Beethoven-Gedenktafel(n) am Theater an der Wien
Das Theater an der Wien war zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeitweise Wohn-, Arbeits- und (Ur)Aufführungsort für den Komponisten Ludwig van Beethoven. Während einige seiner zahlreichen Wiener Wirkungsstätten einen festen Platz in der öffentlichen Wahrnehmung haben, wird das Theater an der Wien jedoch nur selten mit Beethoven in Verbindung gebracht. An sein Leben und Wirken in diesem Haus erinnert heute eine schlichte Gedenktafel an der Theaterfassade, der bereits 1927 eine erste Tafel vorausgegangen war.
Kurz vor Ende des Förderjahres beschäftigen wir uns noch einmal mit einer spezifischen (öffentlichen) Form des Erinnerns: Als Ausdruck des kulturellen Gedächtnisses geben die Gedenktafeln nicht nur Auskunft über das Wirken Beethovens an diesem Ort, sondern ebenso über die jeweilige Beethoven-Erinnerung in der Zeit ihrer Anbringung. Damit schlägt das Thema zugleich eine Brücke in das kommende Jahr 2020, das im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten zu Beethovens 250. Geburtstag das Gedenken an den Komponisten sicherlich wieder omnipräsent werden lässt.

Moderation: KATHARINA SCHÖN

STEFAN WITEK
Selbstkonstitution in meditativen Praktiken? Zu Michel Foucaults Lesart der Meditationen Descartes’
Im Jahr 1982 hielt Michel Foucault Vorlesungen am Collège de France unter dem Titel Hermeneutik des Subjekts. Thematisch schließen sie nahtlos an die beiden Monographien Der Gebrauch der Lüste und Die Sorge um sich an, insofern auch sie Techniken der Selbsterziehung und Selbstbildung in der Antike behandeln. Im Unterschied zu letzteren allerdings beschränken sich die Vorlesungen nicht auf den Bereich der Sexualität. Das Thema der Selbsttechniken wird in ihnen in allgemeinerer Gestalt untersucht. Das Spektrum der interpretierten Texte reicht von Platon über Epiktet, Epikur, Plutarch und Philo von Alexandrien bis hin zu Marc Aurel und Seneca. Ihnen entnimmt Foucault, dass das Subjekt nur über Selbstpraktiken, wie etwa der Askese, Zugang zur Wahrheit erhalten kann. Erkenntnisakte allein reichen dafür nicht aus. Erst mit René Descartes sei die Selbstpraxis vollends zugunsten der Selbsterkenntnis vernachlässigt worden, wie Foucault am Beispiel der Meditationen zeigt. In einem Text aus den frühen 70er Jahren allerdings, der den Titel Mein Körper, dieses Papier, dieses Feuer trägt und die Antwort auf eine Kritik Jacques Derridas darstellt, ist Foucault zu einer anderen Interpretation der Meditationen gelangt: Er unterstellt dem meditierenden Subjekt in Descartes’ Werk, es konstituiere sich im Zuge meditativer Praktiken selbst. In dieser Lesart weist Foucault einen asketischen Strang im Text auf, der notwendiger Bestandteil des Subjektivierungsprozesses ist, welcher sich in den Meditationen ausdrückt. In meinem Referat möchte ich diese beiden unterschiedlichen Interpretationen miteinander konfrontieren und anhand des Textes Mein Körper, dieses Papier, dieses Feuer zugleich darauf aufmerksam machen, dass Foucault nicht erst in den 80er Jahren eine Form von Subjektivität für möglich hielt, die sich nicht als bloßer Effekt heteronomer Praktiken erweist.

Moderation: LUKAS PLANITZER

SOMMERSEMESTER 2019

ZIVORAD ZUJOVIC
„Der universitäre DaF-Unterricht in Osteuropa – Welchen Einfluss hat das kulturelle Gedächtnis auf den Stellenwert Österreichs in diesen Ländern?“
In meinem Vortrag möchte ich mit euch über die gegenwärtige Bedeutung Österreichs und der österreichischen Sprachvarietät in den osteuropäischen Ländern sprechen. Dabei möchte ich euch die ersten Ergebnisse meiner Masterarbeit (Analyse von 72 Online-Fragebögen sowie derweil sechs Interviews), die ich mit LektorInnen des Österreichischen Austauschdiensts (OeAD) durchgeführt habe, vorstellen. Zuallererst werde ich euch zeigen, wie stark und vor allem in welchen Ländern Österreich vertreten ist. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Präsenz auf universitärer Ebene gelegt.
Folgende Fragen sollen u. a geklärt werden: Spielt bei der Perzeption des österreichischen Deutsch die geografische Nähe bzw. gemeinsame Geschichte eine große Rolle? Welchen Einfluss hat die österreichische Auslandskulturpolitik auf die Vermittlung der Österreichbilder? Werden die österreichischen Lehrkräfte im Unterschied zu ihren lokalen oder DAAD-KollegInnen anders behandelt? Die vorgestellten Antworten darauf basieren sowohl auf den Daten der Empirischen Untersuchung als auch auf subjektiven Wahrnehmungen, die ich während meiner Zeit als DaF-Lehrkraft in Osteuropa (Republik Moldau, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Serbien und der Ukraine) sammeln konnte.
Moderation: Fabio Sand

FABIO SAND
„Das unterdrückte Gedächtnis – Der Historiker Arsenij Roginskij und die inoffizielle Kultur des Erinnerns an den Stalinismus in der UdSSR“
Darin geht es um die Initiative eines Kreises junger Akademiker aus unterschiedlichen Disziplinen, welche in den 1970er Jahren beschlossen hatten, den offiziellen sowjetischen Geschichtskanon abzulehnen und selbstständig schriftliche Zeugnisse sowie Zeitzeugenberichte von Personen zu sammeln, welche in der Sowjetunion repressiert wurden. Besagte Personen bemühten sich weiters darum, diese Textbeiträge heimlich aus der UdSSR auszuführen und in New York und Paris publizieren zu lassen.
Ferner behandelt der Vortrag die Einordnung dieses Kreises innerhalb der europäischen Gedächtniskultur und wirft einen Blick auf die Geschichts- und Erinnerungspolitik im gegenwärtigen Russland.
Moderation: Theresia Angerer

HARALD JAUK
„Der Begriff der Nation: Definitionsversuche und verwandte Konzepte“
Nation, Nationalismus, Nationalität – Begriffe, die aufgrund ihrer Häufigkeit und oft sehr geläufigen Nutzung im täglichen medialen und politischen Diskurs nach einer Definition geradezu verlangen. So kann Nation sowohl politisch, also auch kulturell verstanden werden und Nationalität bezeichnet nicht nur die Staatsangehörigkeit oder Herkunft, um nur einige Beispiele zu nennen. Neben „objektiven“ Merkmalen wie Sprache, Geschichte, Religion, etc. fließen beispielsweise auch subjektive Identifikationsprozesse bei manchen Definitionsversuchen ein. Auch gibt es Parallelen zu den Begriffen des Staats und des Volks, über die ebenfalls kurz Aufschluss gegeben wird.
Moderation: Lukas Planitzer

WINTERSEMESTER 2018/19

SOMMERSEMESTER 2017


WINTERSEMESTER 2017/18

Semesterplanung

SOMMERSEMESTER 2017

WINTERSEMESTER 2016/17

• Warum fliegt eine Rakete eigentlich gerade nach oben?
• Warum stürzen Raketen ab / warum explodieren sie?
• Wie langsam/schnell ist eine selbst gebaute Rakete im Vergleich zu einer Mondrakete?
• Wie hoch und schnell muss man fliegen um nicht mehr zurück auf die Erde zu fallen?
• Wie weit kommt man mit der größten Rakete der Welt?
• Kann man als Student einen eigenen Satelliten bauen?

Informationen zu unserem Verein findet ihr unter: www.spaceteam.at

Kochen: Annerose und Philip

SOMMERSEMESTER 2016

WINTERSEMESTER 2015/16

SOMMERSEMESTER 2015

WINTERSEMESTER 2014/15

SOMMERSEMESTER 2014

WINTERSEMESTER 2013/14

SOMMERSEMESTER 2013

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