Datum/Zeit
5. September 2026
14:00 - 17:30
Adresse
JUFA Hotel Waldviertel
Hamerlingstraße 8
Raabs an der Thaya
Österreich
WORKSHOP
Elektroätzen – Sichtbare Spuren von Transformation
Christina Adorjan
Transformation begegnet uns überall: in der Natur, in technischen Prozessen und in den Dingen, die uns täglich umgeben. Auch Edelstahl, der beständig und widerstandsfähig scheint, ist nur von einer hauchdünnen, für unsere Augen unsichtbaren Oxidschicht an der Oberfläche vor Korrosion geschützt. Was passiert, wenn wir diese Schutzschicht gezielt überwinden und Veränderung bewusst herbeiführen? In diesem Workshop verändern wir die Oberfläche von Edelstahl durch elektrochemische Prozesse dauerhaft und hinterlassen individuelle Spuren in einem Material, das eigentlich für seine Beständigkeit bekannt ist. Dabei wird aus euren Ideen mit Hilfe der Software Silhouette Studio und dem Schneidplotter zuerst eine Klebeschablone und am Ende ein persönliches Werkstück aus Edelstahl, das die Verbindung von wissenschaftlicher Transformation und kreativem Ausdruck sichtbar macht.
Bitte bringt nach Möglichkeit euren eigenen Laptop mit, damit idealerweise mindestens jede:r zweite Teilnehmende ein Gerät zur Verfügung hat.
Christina Adorjan ist Chemikerin (Studium: TU Wien, PostDoc: TU Helsinki) und seit 2013 als Wissenschaftsvermittlerin für den Verein Technologykids in Volksschulen, Kindergärten und in der Sekundarstufe 1 tätig. Sie leitet neben dem Verein Technologykids auch das Clusterzentrum Tulln des edu-MakerSpaces NÖ Projektes. Christina unterrichtet an der Montessori Schule Tulln Physik und Chemie und ist Autorin für das online Schulbuch SchuBu (Physik, gemeinsam mit Leo Ludick) und für LÖRN. Als Vortragende zu Tinkering/Making/NaWi-Themen ist sie nicht nur an der PH Wien in der Lehrer:innenaus-, fort- und weiterbildung tätig, sondern auch an der PH NÖ und der KPH Wien/Krems. Seit September 2024 ist Christina Adorjan auch als Hochschullehrperson für MINT-Didaktik mit Schwerpunkt Making und Tinkering am K:MID der PH Wien angestellt und verstärkt dabei insbesondere das STEAM MAKER LAB im Haus 1 sowie den EduMakerSpace Favoriten im FUTURE LEARNING LAB WIEN.